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Willkommen bei proIntegra – Fachstelle für Migrationsfragen

Leitbild

Die MigrantInnen kamen zu unterschiedlichen Zeiten und aus verschiedenen Gründen in die Schweiz und sie entstammen unterschiedlichen Schichten mit differenziertem Bildungsgrad. Es kann hier also nicht von einer homogenen Gruppe der albanischen Gemeinschaft ausgegangen werden. Bei der Bewertung der Ausgangslage muss betont werden, dass grösstenteils keine ethno-spezifische Problematik im Bereich der Gesundheitsfragen vorliegt, sondern eine schichtenspezifische.

Als Folge von bestimmten Bedingungen, die im Verlaufe des Textes, zumindest oberflächlich, erwähnt werden, kann die albanisch sprechende Bevölkerung in der Schweiz zu den Risikogruppen der Bevölkerung gezählt werden und ist deshalb auf Unterstützung angewiesen. Die mangelnde Kenntnis des Gesundheitssystems in der Schweiz erschwert den Zugang dieser MigrantInnen zu Institutionen und Fachpersonen. Die sozialen, wie auch die integrativen (persönlichen und institutionellen) Schwierigkeiten machen die Risikogruppe unkonzentriert in Bezug auf Gesundheit und Prävention. Dies hat unter anderem auch hohe Behandlungskosten und geringe Effektivität bei der Bekämpfung der Krankheiten zur Folge, und somit auch negative Auswirkungen auf das Gastland.

proIntegra setzt sich aktiv in verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen für die strukturelle Verbesserung der Lebenssituation von MigrantInnen und Flüchtlingen in der Schweiz ein.

 

Wer wir sind

Ein interdisziplinäres, im Migrationsbereich vernetztes Team von Fachleuten mit abgeschlossenen Ausbildungen und Erfahrungen in sozialen, soziokulturellen, psychosozialen, pädagogischen, kulturellen, politischen, wirtschaftlichen  und medizinischen Bereichen, mit zusätzlichen Aus- und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen, Therapieformen, Referententätigkeit, Publizistik und auch Politik;

Schweizerisches Kompetenzzentrum für albanisch sprechende Menschen und deren Herkunftsländer (Kosova, Mazedonien, Albanien, Serbien, Montenegro, Bosnien und Kroatien sowie erweitert auf den Arabischen Sprachraum);

Wir beherrschen mehrere Sprachen (Albanisch, Mazedonisch, Serbisch, Kroatisch, Bosnisch und Türkisch) und können dadurch nicht nur mit MigrantInnen aus dem Balkan kommunizieren, sondern durch unsere freien MitarbeiterInnen sind wir auch in der Lage weitere Sprachen und Regionen abzudecken.

Die Sprache hat einen besonderen Akzent als Instrument der Verständigung in den systemischen Erkenntnistheorien. Dabei geht es um eine Welt von gemeinsam geteilten und mitgeteilten Bedeutungen in ständiger Konversation, im Gespräch und im Erzählen von Geschichten und Problemen. „Dass die Welt meine Welt ist, das zeigt sich darin, dass die Grenzen der Sprache(der Sprache, die allein ich verstehe) die Grenzen meiner Welt bedeuten“.

Selbst innerhalb gleichsprachiger Kommunikation kommt es nicht selten zu Missverständnissen aufgrund von unterschiedlichen Wortbedeutungen/ Wortdeutungen – je nach sozialem Hintergrund– dies umso mehr auf dem Hintergrund unterschiedlicher Kulturen! Wörter „haben“ nicht ihre Bedeutung, sondern die Bedeutung der Wörter entsteht in ihrem sozialen Gebrauch.

 

Ausserdem sind wir sehr gut vernetzt mit anderen MigrantInnen – Gemeinschaften. Durch unsere Mitarbeit in multiethnischen Körperschaften haben wir unsere transnationalen Kompetenzen erweitert.